Nieder blies der Wind die Sonne.

Auf dürren Ästen liegt kein

Frühling mehr.

Trockene Knospen

fahlgelber Morgen

ächzender Atem

deine Augen sind blind!

Sie sehen den schwarzen Schatten

nicht mehr; wie er um dich schleicht

um deine blasse Hand zu haschen -

und hilflos schwebst du in dem Meer

der Nacht.

(Aus meinem Gedichtband Blies der Wind die Sonne nieder?)

Musik: Menu Werdin

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