Mein Name ist Menu – ich bin Künstlerin, Malerin, Schriftstellerin.

Meine Bilder sagen viel über mich aus: über mein bisheriges Leben, meine Gefühle und Gedanken.

Mein Werdegang zur Malerei beginnt dort, wo ich aufgewachsen bin: unweit einer mittel-alterlich-romantischen Kleinstadt in Franken, inmitten der Natur. Lange Spaziergänge mit Hund und Pferd in einem Seen- und Waldgebiet prägten meine Kindheit und Jugend. Ebenso erhielt ich von klein auf Musikunterricht. Mein erstes öffentliches Konzert gab ich mit 15 Jahren. Die Musik und die Natur prägten und schulten mein Wahrnehmung und Empfinden.

Lyrikerin:

Ich liebte auch Gedichte und verfasste bald eigene Verse in einer farbig-melodisch bildhaften Sprache - Wortkompositionen, Kinder-geschichten und Erzählungen.

Mit 14 Jahren bekam ich die Hauptrolle in einem jährlich stattfindenden bekannten Heimatspiel, das viele Besucher anlockte. An ein Wald-  und Wiesenleben gewöhnt, stand ich dann mit einem Male auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“- zumindest denen einer Kleinstadtwelt.

Das hatte Folgen: Auf der Bühne zu stehen und zu spielen, faszinierte mich ganz besonders und ich träumte davon, Schauspielerin zu   werden.

Schauspielerin:

Nach dem Abitur verließ ich mein Elternhaus, Hof, Wiese und Wald und machte mich nach München auf, der „Weltstadt mit Herz“. Dort studierte ich zunächst Psychologie, Sprechkunde und Theatergeschichte und besuchte dann eine Schauspielschule. Neben der Schulung des Körpers, der Mimik und des Sprechens waren es besonders die Schönheit und Lebendigkeit der Sprache klassischer und moderner Dramen,  die mich in den Bann zogen. Aufgrund meiner Vorstellungskraft brauchte ich im Rollenstudium so gut wie keinen Text auswendig zu lernen. Text, Bewegung, Szenerie wurden eins, als bildhaftes Geschehen in Gedanken und Umsetzung. Als Schauspielerin arbeitete ich 10 Jahre an mehreren Bühnen, für Fernsehen und Rundfunk und als Synchronsprecherin. 

In meiner Freizeit und auf Reisen in Europa, Indien und USA besuchte ich Galerien, Museen und Kirchen und bewunderte all' die Kunstschätze an Bildern und Skulpturen, die ich hier entdeckte. Die Malerei erschien mir dabei so vertraut und zugleich unerreichbar – ein Hauch von „Heiligkeit“ umschwebte die Werke von Monet, van Gogh, Degas, Beckmann, Kandinsky und seiner Lebensgefährtin Gabriele Münter, deren Bilder mich sehr berührten. Hinzu gesellten sich Maler der Renaissance, Botticelli, Michelangelo, Dürer, die zarten Zeichnungen von Maria Sybilla Merian und die Malereien zeitgenössischer Kunst. Doch noch immer wagte ich selbst keinen Pinselstrich.

Schriftstellerin:

Nach der Geburt meines Sohnes organisierte ich mein Leben neu. Ich begann wieder zu schreiben. Kindergeschichten, Märchen, Romane,  Lyrik und Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Ich veröffentlichte meine Bücher in renommierten Verlagen und gründete mit meinem Mann schließlich einen eigenen Verlag.

Einige Jahre später erlitt ich einen schweren Burnout. In diesem Zustand einer inneren und äußeren Isolation erlebte ich den Absturz aller Kreativität und gleichzeitig den Beginn einer neuen Ausrichtung meines Bewusstseins.  

 

Malerin:

Es begann mit einfachen intuitiven Buntstiftzeichnungen und intensiven Farberlebnissen. Der Drang, diese Farb- und Bilderwelten, die sich mir täglich in dieser Zeit eröffneten, zu „kanalisieren“ und in eine gemalte Form zu bringen, wurde immer größer. Mit Hilfe des Malens konnte ich meinen Burnout überwinden und einen vollkommen neuen Weg in meinem Leben einschlagen. Ich begann das Studium an einer Kunstschule und bildete mich bei renommierten Künstlern und auf Kunstseminaren fort. Eine Quelle größter Kreativität und Leidenschaft, die lange Jahre für mich verschüttet geblieben war, tat sich wieder für mich auf. Seither arbeite ich beruflich als Malerin.

 

Die Malerei erfüllt mein Leben mit Freude und Sinn.